Archiv für Januar 2010


Matinee im Dachcafe

25. Januar 2010 - 7:35 Uhr

(Hier zum Plakat matineestoodt-hans-christoph-stoodt )
Thema:
Zwischen Querfront, Nazis und Islamhaß - Positionen und Netzwerke der Neuen Rechte
Mit Dr. Hans Christoph Stoodt
Anti-Nazi-Koordination Frankfurt a. M.
Moderation: Prof. Reiner Diederich

Die Neue Rechte bildet den möglicherweise gefährlichsten Flügel des extrem rechten Milieus in der Bundesrepublik. Einerseits distanziert man sich vom offenen Nazifaschismus, andererseits gibt es viele Überschneidungen in diesen Bereich. Vor allem aber: die Neue Rechte ist mit den Mainstream-Medien und den etablierten Diskursen und ihren ExponentInnen, denen erst einmal niemand rechtsextreme Positionen zutrauen würde, eng verflochten. Insofern hat sie eine Scharnierfunktion, die politisch mit neoliberalen Positionen kompatibel ist, aber andererseits elitäre, antidemokratische und rassistische Positionen einschließt, wie sie auch bereits aus der Tradition der „Konservativen Revolution“ bekannt und berüchtigt sind. Entscheidendes und wohl vor allem mobilierungssfähigstes Konvergenzfeld für Konservative, Neue Rechte und Nazis ist aktuell der Haß auf Muslime.

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MATINEE IM DACHCAFÉ

19. Januar 2010 - 8:19 Uhr

matinee-im-dachcafe-24-1-2010
Für Connection e.V. 
Internationale Arbeit für Kriegsdiensverweigerer und Deserteure spricht Rudi Friedrich, Geschäftsführer von Connection.
Moderation: Ulriker Holler

1993 gründeten Kriegsdienstverweigerer die Organisation Connection e. V., deren Arbeit seitdem mehrfach ausgezeichnet wurde. Der Verein erhielt den Aachener Friedenspreis und kürzlich den Förderpreis der Matin-Niemöller-Stiftung.
Connection e. V. setzt sich auf internationaler Ebene für ein umfassendes Recht auf Kriegsdienstverweigerung ein und unterstützt Verweigerer in anderen Ländern. Der Verein berät und begleitet zudem Deserteure und Verweigerer, die wegen drohender Verfolgung, Gefängnis oder gar Todesstrafe aus ihren Herkunftsländern fliehen und Schutz in Deutschland suchen. In der Regel gilt Verweigerung jedoch nicht als Asylgrund.

 

 

 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 

 

 

 

 
 

 

 

 

 

 

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