Archiv für November 2009


Matinee im Dachcafé

29. November 2009 - 7:27 Uhr

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MATINEE IM DACHCAFÉ

Sonntag, 6. Dezember 2009, 11.00 - 13.00 Uhr
Dachcafé der Zeilgalerie, Zeil 112, Frankfurt, Nähe Hauptwache

53 Jahre als Türkin in Deutschland – bin ich integriert?

Mit Ülkü Schneider-Gürkan
Moderation: Ulrike Holler

Ülkü Schneider–Gürkan kam als 19jährige nach Deutschland, studierte in Frankfurt Politische Wissenschaft und engagierte sich sehr früh für die türkischen Arbeitsmigranten. Sie gründete das Türkische Volkshaus als Treffpunkt und Bildungsinstitution, sie war bei der AWO für die Probleme ihrer Landsleute zuständig, später bei der IG-Metall, entwickelte Sprach-programme für türkische Frauen und organisierte Demonstrationen gegen die Militärjunta in ihrer Heimat, in die sie 20 Jahre lang nicht mehr einreisen durfte. Dennoch fragt sie sich: Wo bin ich zu Hause, bin ich wirklich integriert, was macht meine Fremdheit, mein Unbehagen aus?

Eine Veranstaltung von Business Crime Control e.V. und der Kunstgesellschaft

Info:
www.frankfurt-nett.de
www.wirtschaftsverbrechen.de
www.kunstgesellschaft.de
Benefizveranstaltung: Eintritt € 5,00
Der Erlös dieser Benefizveranstaltung geht an den BCC-Rechtshilfefonds
„PRO VERITATE – für Bürgerrechte und Meinungsfreiheit“.
Spendenkonto: 530 024 73. Sparkasse Hanau - BLZ 506 500 23.
Spenden sind steuerabzugsfähig.

Mit freundlichen Grüßen
Martin Betzwieser

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Matinee im Dachcafé

14. November 2009 - 8:50 Uhr

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Schule und Hochschule geraten von vielen Seiten unter Druck. Das Kapital möchte auf seiner verzweifelten Suche nach Anlagemöglichkeiten das Bildungswesen nicht aussparen. Interessanterweise wurde und wird dafür auch die Autonomiedebatte vereinnahmt. Statt aber mehr Freiräume für die Bildungsprozesse zu bekommen, sollen die Bildungseinrichtungen letztlich mit der Verantwortung für den „Output“ unter Druck gesetzt werden.
Der Frankfurter GEW-Bezirksvorsitzende Herbert Storn geht auf die unterschiedlichen Strategien ein und berichten aus ihren Erfahrungen.

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Mexikanische Gedanken zur Schweinegrippe Pandemie der Profitg(e)ier

7. November 2009 - 1:09 Uhr

Mexikanische Gedanken zur Schweinegrippe

Pandemie der Profitg(e)ier

Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Menschen an der Malaria, die ganz
einfach durch ein Moskitonetz geschützt werden könnten.
Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Mädchen und Jungen an
Durchfallerkrankungen, die mit einer isotonischen Salzlösung im Wert
von ca. 25 Cent behandelt werden könnten.
Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Die Masern, Lungenentzündungen und andere, mit relativ preiswerten
Impfstoffen heilbare Krankheiten rufen jedes Jahr bei fast 10 Mio.
Menschen den Tod hervor.
Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Aber als vor einigen Jahren die famose “Vogelgrippe” ausbrach,
überfluteten uns die globalen Informationssysteme mit Nachrichten.
Mengen an Tinte wurden verbraucht und beängstigende Alarmsignale ausgegeben.

Eine Epidemie, die gefährlichste von allen!

Eine Pandemie! Die Rede von der schrecklichen Krankheit der Hühner ging um den Globus.
Und trotz alledem, die Vogelgrippe hatte weltweit “nur” 250 Menschen zu
beklagen. 250 Menschen in zehn Jahren, das ist ein Mittel von 25
Menschen pro Jahr. Die normale Grippe tötet jährlich weltweit ca.
500.000 Menschen.

Eine halbe Million gegen 25 .

Einen Moment mal. Warum wird ein solcher Rummel um die Vogelgrippe
veranstaltet?
Etwa weil es hinter diesen Hühnern einen “Hahn” gibt, einen Hahn mit
gefährlichen Spornen.
Der transnationale Pharmariese Roche hat von seinem famosen Tamiflu zig
Millionen Dosen alleine in den asiatischen Ländern verkauft. Obgleich
Tamiflu von zweifelhafter Wirksamkeit ist, hat die britische Regierung
14 Mio. Dosen zur Vorsorge für die Bevölkerung gekauft.
Die Vogelgrippe hat Roche und Relenza, den beiden Herstellern der
antiviralen Produkte milliardenschwere Gewinne eingespült.

Zuerst mit den Hühnern, jetzt mit den Schweinen.

Ja, jetzt beginnt die Hysterie um die Schweinegrippe.
Und alle Nachrichtensender der Erde reden nur noch davon. Jetzt redet
niemand mehr von der ökonomischen Krise, den sich wie
Geschwüre ausbreitenden Kriegen oder den Gefolterten von Guantanamo.
Nur die Schweinegrippe, die Grippe der Schweine?

Und ich frage mich, wenn es hinter den Hühnern einen großen Hahn gab,
gibt es hinter den Schweinen ein “großes Schwein”?
Was sagt ein Verantwortlicher der Roche dazu: “Wir sind sehr besorgt um
diese Epidemie, soviel Leid, darum, werden wir das wundervolle Tamiflu
zum Verkauf anbieten.”

Und zu welchem Preis verkaufen sie das wunderbare Tamiflu?
OK, wir haben es gesehen. 50 US$ das Päckchen.
50 US$ für dieses Schächtelchen Tabletten?
Verstehen Sie doch, die Wunder werden teuer bezahlt.
Das was ich verstehe ist, dass diese multinationalen Konzerne einen
guten Gewinn mit dem Leid der Menschen machen .

Die nordamerikanische Firma Gilead Sciences hält das Patent für Tamiflu.
Der größte Aktionär dieser Firma ist niemand weniger als die
verhängnisvolle Person, Donald Rumsfeld, der frühere
Verteidigungsminister der US-Administration George W. Bushs, der Urheber
des Irak-Krieges. Die Aktionäre von Roche und Relenza reiben sich die
Hände, sie sind glücklich über die neuen Millionen-Gewinne mit dem
zweifelhaften Tamiflu. Guantanamo . Die wirkliche Pandemie ist die Gier, die enormen Gewinne dieser “Gesundheitssöldner”.

Wir sind nicht gegen die zu treffenden Vorbeugemaßnahmen der einzelnen Staaten.

Aber wenn die Schweinegrippe eine so schreckliche Pandemie ist, wie sie
von den Medien angekündigt wurde, wenn die Weltgesundheitsorganisation
so besorgt ist, um diese Krankheit, warum wird sie dann nicht zum
Weltgesundheitsproblem erklärt und die Herstellung von Generika erlaubt,
um sie zu bekämpfen?

Das Aufheben der Patente von Roche und Relenza und
die kostenlose Verteilung von Generika in allen Ländern, die sie
benötigen, besonders in den ärmeren, wäre die beste Lösung.
Übermitteln Sie diese Nachricht nach allen Seiten, so wie es mit
Impfstoffen gemacht wird, damit alle diese Seite der Realität dieser
“Pandemie” erkennen.

Aus der mexikanischen Tageszeitung “La Jorna

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Matinee im Dachcafé

4. November 2009 - 12:27 Uhr

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Wieder macht das Jüdische Museum Schlagzeilen mit seiner Ausstellung „Frankfurt und die Frankfurter Schule“. Auch die vorangegangene Ausstellung „Raub und Restitution“ traf den Nerv der Stadtgesellschaft, denn es wurde hier die Frage nach Moral und Unrechtsbewusstsein der heutigen Gesellschaft gestellt. Die Auseinandersetzung mit alter und aktueller deutsch-jüdischer Geschichte ist quasi das Leitmotiv des Museums. Wie kam es, dass vor 21 Jahren gerade in Frankfurt dieses erste jüdische Museum in Deutschland gegründet wurde? Welche Ausstrahlung und Bedeutung hat es für das Bewusstsein unserer Gesellschaft und wie muss es sich immer wieder neu positionieren?

Prof. Dr. Raphael Gross ist Direktor des Jüdischen Museums Frankfurt, des Fritz-Bauer-Instituts und des Leo-Baeck-Instituts London diskutiert mit Ihnen am Sonntag von 11 bis 13 Uhr im Dachcafé der Zeilgalerie. direkt an der Hauptwache. Moderation Ulrike Holler.

 

 

 

 

 

 

 

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